News

human- und tiermedizin 21.09.2017

Themenportal Tierversuche

In Forschungen zu Mensch und Tier zur Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse werden Tiere verwendet. Ist dies berechtigt? Unter welchen Bedingungen sind Tierversuche fragwürdig? Mit dem Themenportal «Tierversuche» der Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) wollen Forschende der Schweizerischen Gesellschaft für Versuchstierkunde Fragen auf die wichtigsten Fragen zu den Diskussionen in der Schweiz geben. Dieselbe Thematik wurde kürzlich auch in der Akademie-Publikation «Güterabwägung bei Tierversuchsanträgen» behandelt, die Forschende bei ihren Projektanträgen für Tierversuche unterstützt.

Portal «Tierversuche»
Publikation «Güterabwägung bei Tierversuchsanträgen»

PUBLIKATION

Einsichten in die vielen verschiedenen «Schweizen»

Im mehrfachen Jubiläumsjahr 2015 griffen mehrere Mitgliedsorganisation der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) die Frage nach der Identität der Schweiz auf. Die Veranstaltungsreihe «La Suisse existe – La Suisse n’existe pas» thematisierte die vielen verschiedenen «Schweizen» und suchte nach Erklärungen für die Existenz der Schweiz in ihrer heutigen Form. Die vorliegende Publikation vereint elf Einzelberichte der Veranstaltungsreihe in einem Band.

Zur Online-Publikation (pdf)

PUBLIKATION 18.09.2017

Wegleitung für Güterabwägung bei Tierversuchsanträgen

Forscherinnen und Forscher, die in der Schweiz einen Tierversuch durchführen wollen, müssen einen formellen Antrag stellen. Gemäss Tierschutzgesetz ist es ihre Pflicht, neben wissenschaftlichen auch ethische Erwägungen vorzunehmen und nachvollziehbar darzulegen. Dies geschieht mittels Güterabwägung. Eine neue Broschüre der Akademien bietet Unterstützung. Die Wegleitung ist dreisprachig verfasst (d/e/f) und steht online zur Verfügung. Sie kann zudem kostenlos als gedruckte Broschüre bestellt werden: order@samw.notexisting@nodomain.comch.

Broschüre (pdf)

MEDIENMITTEILUNG 13.09.2017

"Platform Ageing Society" vernetzt Wissen und Akteure aus Forschung und Praxis

Unsere Gesellschaft hat beste Voraussetzungen für ein gelingendes "humanes" Altern. Heute startet die "Platform Ageing Society" eine zentrale Stelle für einen inter- und transdisziplinären Wissensaustausch. Die Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW betreut die Webseite mit aktuell 29 offiziellen Partnern und weiteren Stakeholdern.

www.ageingsociety.ch
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AUSZEICHNUNG 12.09.2017

Balzan-Preise 2017 vergeben

Die Internationalen Balzan Preise 2017 gehen an Bina Agarwal (Gender Studies), Aleida und Jan Assmann (Kollektives Gedächtnis), Michaël Gillon (Planeten des Sonnensystems und Exoplaneten), Robert D. Schreiber und James P. Allison (Immunologische Ansätze in der Krebstherapie) und Robert Owen Keohane (Internationale Beziehungen, Geschichte und Theorie). Die Internationale Stiftung Preis Balzan prämiert seit 1961 herausragende Wissenschafterinnen der Geistes- und Naturwissenschaften sowie Persönlichkeiten im Bereich Kunst und Kultur mit 750'000 Schweizer Franken zur Durchführung von Forschungsprojekten.

Die Gewinnerinnen und Gewinner im Bild 
Forum der Preisträgerinnen und Preisträger in Bern (16. November 2017)

NACHWUCHSFÖRDERUNG 11.09.2017

Die Zukunft kommt ins Haus der Akademien

Am Donnerstag, 9. November 2017 öffnet das Haus der Akademien in Bern im Rahmen des Nationalen Zukunftstags seine Türen für den Nachwuchs.

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 5. bis 7. Klasse mit Bezug zu den Akademien der Wissenschaften (Kinder, Nachbarskinder, Patenkinder etc. von Mitarbeitenden der Akademien).

Weitere Informationen

MEDIENMITTEILUNG 07.09.2017

Aktionsplan Biodiversität ist ein zweiter wichtiger Schritt

Der Bundesrat hat  den Aktionsplan zur Strategie Biodiversität Schweiz verab- schiedet. Dieser ist nach den 2016 eingeleiteten Sofortmassnahmen ein zwei- ter wichtiger Schritt zur Umsetzung der Strategie Biodiversität Schweiz, schreibt das Forum Biodiversität der Akademie der Naturwissenschaften. Der Aktionsplan weise jedoch bedeutende Lücken auf. Er beschränke sich auf Massnahmen des Bundes und der Kantone und lasse entscheidende Akteure wie Gemeinden, die Wirtschaft oder den Energiesektor weitgehend aus. Sollen die Biodiversität und die Ökosystemleistungen in der Schweiz langfristig erhalten bleiben, müssen laut dem Forum Biodiversität auch die bestehenden Lücken bald angegangen werden.

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INTERNATIONAL 05.09.2017

Antonio Loprieno präsidiert Europäischen Akademienverbund

Die Generalversammlung der All European Academies (ALLEA) hat Antonio Loprieno, den Schweizer Ägyptologen und ehemaligen Rektor der Universität Basel, am 4. September in Budapest für die Amtszeit 2018–2021 zum Präsidenten gewählt. "Ich freue mich sehr, dass ich die Schweizer Wissenschaft auf europäischer Ebene vertreten darf", sagt Loprieno. Er wolle zur Sichtbarkeit der Wissenschaften auf politischer und gesellschaftlicher Ebene beitragen. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz engagieren sich mit ihren Mitgliedern im europäischen Verbund ALLEA und gestalten auf diese Weise die wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen für Forschende mit.


Zur Person Antonio Loprieno
All European Academies (ALLEA)

VERANSTALTUNGEN 01.09.2017

"Science at Noon" im Haus der Akademien

Wissen teilen, spannenden Menschen begegnen und Schnittstellen leben: Im Rahmen von „Science at Noon“ diskutieren Akteure aus dem Netzwerk der Akademien regelmässig wissenschaftliche und wissenschaftspolitische Themen und geben sich gegenseitig Einblick in laufende und umgesetzte Projekte. Nach der Sommerpause geht’s am Donnerstag, 7. September wieder los mit einem Input zum Citizen Science Projekt Swiss Litter Report.

Weitere Informationen

HORIZONTE 25.08.2017

Update für die Wirtschaft gesucht

Das Forschungsmagazin «Horizonte» der Akademien und vom Schweize- rischem Nationalfonds sucht nach den neuen Theorien in der Ökonomie. Seit dem Platzen der Immobilienblase haben sich die Wirtschaftswissenschaften kaum verändert. Aber ist der Homo wirklich so oeconomicus? Und wann können wir mit einer wirklich nachhaltigen Wirtschaft rechnen?

Weitere Themen: Superheld rettet die Wissenschaft, Computerchips ahmen das Verhalten von Neuronen nach und die Bevölkerung würde ähnlich strafen wie Richter.

Zur aktuellen Ausgabe

NACHWUCHSFÖRDERUNG 04.08.2017

Eine Woche im Weltall

Kinderreporterin Léonie traf sich im Haus der Akademien mit NASA-Wissenschaftsdirektor Thomas Zurbuchen. Zusammen reisten sie auf den Mars und sprachen dabei über die grossen Rätsel der Weltraumforschung und die kleinen Geheimnisse des Astronautenalltags. Wie startet man eine Rakete? Wo steigt man überhaupt ein? Wie putzen sich Astronautinnen die Zähne? Und wo auf dem Mars ist es am schönsten? Zu hören und sehen vom 6. bis 10. August auf SRF1 (jeweils 19.00-20.00) und auf www.zambo.ch.

NACHWUCHSFÖRDERUNG 02.08.2017

Ehrung für zukünftige Forscherinnen und Forscher

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz, die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz und das International Space Science Institute haben sieben Jugendlichen eine Ehrenauszeichnung für ihre aussergewöhnlichen Leistungen in den Bereichen Physik und Astronomie verliehen: Emilie Hertig und Rebecca Hampp für ihre Experimente im Rahmen von Schweizer Jugend Forscht sowie Adrian Rutschmann, Henning Zhang, Pascal Isenring, Alexandre Pinazza und Tamar Som für ihre Medaillen an der Internationalen Physik Olympiade 2017. „Physik ist ein wunderbarer Startpunkt für eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Karrierewege“, sagte NASA-Wissenschaftdirektor Thomas Zurbuchen bei der Übergabe der Auszeichnungen am 2. August.

EVENT 31.07.2017

Wissenschaftsjournalismus – Watchdog oder Trüffelhund?

Die Akademien der Wissenschaften verleihen am 23. Oktober 2017 in Luzern den Prix Média. Am Anlass unter dem Titel "Wissenschaftsjournalismus: Watchdog oder Trüffelhund der Forschung?" hält der Wissenschaftsjournalist Edwin Cartlidge eine Keynote zum Thema. Reportagen-Chefredaktor Daniel Puntas Bernet moderiert die Diskussion im Anschluss. Weitere Infos folgen.

Informationen zum Prix Média

NACHWUCHSFÖRDERUNG 20.07.2017

Stell dem NASA-Forschungschef deine Fragen!

Wann können wir auf den Mars reisen? Wie funktioniert eine Raumsonde? Warum stürmt es auf dem Jupiter? Thomas Zurbuchen, Wissenschaftsdirektor der NASA, beantwortet im Haus der Akademien in Bern Fragen von neugierigen Kindern zum grossen Thema „Weltall“. Die Redaktion von ZAMBO, dem Kinderprogramm von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), zeichnet das Gespräch zwischen ihm und Kinderreporterin Léonie auf.

Schreibe Thomas Zurbuchen hier, was du von ihm wissen möchtest!

Bild: Selfie des NASA Curiosity Mars Rover; NASA/JPL-Caltech/MSSS

EVENT 18.07.2017

Besuch des NASA-Wissenschaftsdirektors

Die Akademien der Wissenschaften freuen sich über den Besuch von NASA-Wissenschaftsdirektor Thomas Zurbuchen in der Schweiz. Am Mittwoch, 2. August 2017 nimmt der ehemalige Student und Forscher der Universität Bern an einer öffentlichen Podiumsdiskussion (Platzzahl beschränkt, Anmeldung obligatorisch) teil. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter der wissenschaftlichen Gemeinschaft, des Nachwuchses und von Startups im Bereich Weltraumtechnologie. Im Anschluss an das Podium besucht Thomas Zurbuchen das Haus der Akademien und stellt sich den neugierigen Fragen einer Kinderreporterin (SRF/Zambo).

Der Anlass steht unter dem Patronat der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) und des International Space Science Institute (ISSI).

Programm und Anmeldung

International 17.07.2017

Empfehlungen europäischer Akademien für das nächste EU-Forschungsrahmenprogramm

Horizon 2020, das laufende, über 70 Mrd. Euro schwere EU-Förderprogramm für Forschung und technologische Entwicklung ist auch für Forschende in der Schweiz von grosser Bedeutung. Die Arbeiten zur Ausgestaltung des Nachfolgeprogramms ab 2021 sind im Gange. Mit ihrem Positionspapier tritt der Verbund ALLEA (All European Academies) für ein Europa ein, das in Forschung und Innovation global führend ist. Dazu fordert ALLEA ein Programm insbesondere mit: erheblichen Geldern für bisher erfolgreiche Elemente (z.B. Europäischer Forschungsrat); einem Mehrwert im Vergleich zu nationalen Forschungssystemen; Anreizen für Interdisziplinarität, Mobilität, Internationalität, Exzellenz sowie Forschung von gesellschaftlicher und langfristiger Bedeutung; und voller Anerkennung der Bedeutung der Geistes- und Sozialwissenschaften. Prof. Simona Pekarek Doehler von der Universität Neuenburg war als Delegierte der Akademien der Wissenschaften Schweiz Mitautorin am ALLEA Positionspapier.

ALLEA FP9 Positionspapier

EVENT 14.07.2017

ScienceComm’17: Jetzt anmelden!

„Show Me Science!“ lautet das Motto der diesjährigen ScienceComm am 21./22. September im Landhaus Solothurn. Partizipative Formate und die Rolle der Wissenschaftskommunikation in Zeiten alternativer Fakten stehen im Fokus. Der Jahreskongress von Science et Cité, dem Kompetenzzentrum für Dialog der Akademien der Wissenschaften Schweiz, wendet sich an alle, die sich für Wissenschaftskommunikation interessieren. Die Anmeldung ist online bis am 10. September möglich.

Anmeldung ScienceComm'17

Strategische Themen 12.07.2017

Herausforderungen gemeinsam meistern

„Personalisierte Gesundheit“, „Alternde Bevölkerung“, „Digitalisierung“, „Dialog mit Jugend und Gesellschaft“, „Zusammenarbeit in Innovationsparks“ und „Energie, Umwelt und Ressourcen“: Mit ihren strategischen Themen bündeln die Mitglieder des Akademienverbunds ihre Kräfte. Denn die Zusammenarbeit aller wissenchaftlichen Disziplinen und das aktive Gespräch zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik sind gefragt, um die grossen Herausforderungen unserer und kommender Generationen zu meistern.

Strategische Themen

Nachwuchsförderung 10.07.2017

Beste Diss gesucht

Mit dem Prix Schläfli zeichnet die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) die vier besten Dissertationen in den Naturwissenschaften aus. Bewerbungen können bis am 31. Oktober 2017 unter www.scnat.ch/Prixschlaefli eingereicht werden. Die Nachwuchsförderung gehört zu den Schwerpunkten der Akademien der Wissenschaften Schweiz.

Internationale Zusammenarbeit 05.07.2017

Stromnetze in Europa: erhöhter Bedarf an spezifischer Stromspeicherung

Der europäische Dachverband nationaler Wissenschaftsakademien (EASAC) hat den Mehrwert von gross- und kleinräumiger Stromspeicherung untersucht. Dies vor dem Hintergrund, dass die Gewinnung von erneuerbaren Energien schwankend ist und deren stabile Integration in europäische Stromnetze vermehrt gross angelegte Stromspeicherung erfordert. Der EASAC «Policy Report» liefert einen wissenschaftlichen Beitrag zur Ausgestaltung der Energiepolitik im EU-Raum. «Unsere Analyse zeigt auf, wie Potenziale und Grenzen neuer Speichertechnologien objektiv und transparent mit der Gestaltung der Strommärkte und mit Investitionsstrategien in Europa zu verbinden sind», sagt Thierry Courvoisier, Präsident der EASAC und Vertreter der Akademien der Wissenschaften Schweiz. Die Resultate des Expertengremiums sollen dazu beitragen, dass Konsumentinnen und Konsumenten Elektrizität zuverlässig und zu geringstmöglichen Kosten zur Verfügung steht.

EASAC-Bericht «Valuing dedicated storage in electricity grids»

Personelles 03.07.2017

Valérie Clerc neu im Akademienverbund

Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) hat Valérie Clerc zu ihrer neuen Generalsekretärin ernannt. Die Historikerin tritt am 1. November 2017 die Nachfolge von Hermann Amstad an, der die SAMW während 18 Jahren prägte. Aktuell ist Valérie Clerc Geschäftsführerin der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Der Akademienverbund gewinnt mit Valérie Clerc eine Persönlichkeit mit langjähriger Erfahrung in der Schweizer Hochschulpolitik.

Medienmitteilung

MEDIENMITTEILUNG 29.06.2017

Leistungsvereinbarung unterzeichnet

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben den Leistungsvertrag mit dem Bund für die Jahre 2017–2020 über insgesamt rund 169 Millionen Franken unterzeichnet. Die Mittel werden für die Erfüllung der Grundaufträge des Akademienverbunds, seiner sechs Mitglieder sowie für die Langzeitunternehmen und die Nationale Förderinitiative Personalisierte Medizin verwendet. Zum Auftrag des Akademienverbunds zählt die Gestaltung des Dialogs zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Dafür engagiert sich der Akademienverbund zusammen mit den rund 300 Mitgliedsorganisationen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene.

Medienmitteilung

JAHRESBERICHT 29.06.2017

Gesichter der Wissenschaft

Der Jahresbericht 2016 der Akademien der Wissenschaften rückt die Menschen ins Rampenlicht, die tagtäglich Wissen schaffen und Forschung vermitteln. Sieben Netzwerkerinnen und Vermittler geben Einblicke in ihren Alltag: Sie stehen für die 100’000 Personen, die sich unter unserem Dach dafür engagieren und auf vielfältigste Weise für Begegnungen mit der Wissenschaft sorgen. Ausserdem zeigt der Bericht auf, mit welchen strategischen Themen die Akademien ihren Auftrag erfüllt.

Jahresbericht (pdf)

Personelles 27.06.2017

Demokratiespezialistin für die Akademien

Elisabeth Ehrensperger übernimmt am 1. November 2017 die Leitung der Geschäftsstelle von TA-SWISS, dem Kompetenzzentrum für Technologiefolgen-Abschätzung der Akademien der Wissenschaften Schweiz. Sie tritt die Nachfolge von Sergio Bellucci an, der Ende November nach 20-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand geht. Elisabeth Ehrensperger war zuletzt Leiterin der Geschäftsstelle der Nationalen Ethikkommission im Bereich Humanmedizin.

Personelles 02.06.2017

Neuer Präsident im Akademienverbund

Willy R. Gehrer ist neuer Präsident der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW). Der diplomierte Elektrotechniker trat im Mai die Nachfolge von Ulrich W. Suter an, der die SATW während sechs Jahren leitete. Willy R. Gehrer war lange bei Siemens Schweiz tätig, zuletzt als CEO für die Bereiche «Energy» und «Transportation Systems». Als langjähriger Delegierter der SATW ist er mit den Geschäften des Vorstands der Akademien der Wissenschaften Schweiz bereits vertraut.

Medienmitteilung

STATUTEN 01.06.2017

Revidierte Statuten

Mit Blick auf die Zusammenarbeit im Verbund und die Einführung der Globalbudgetierung wurden die Statuten der Akademien der Wissenschaften Schweiz revidiert. Die Delegiertenversammlung hat die Statuten der Akademien der Wissenschaften Schweiz am 31. Mai 2017 genehmigt. Sie treten am 1. Juni 2017 in Kraft und werden zusammen mit den Statuten der Mitglieder Ende Jahr dem Bundesrat unterbreitet.

Statuten der Akademien der Wissenschaften Schweiz vom 1. Juni 2017

PUBLIKATION 22.05.2017

Forschungsinfrastrukturförderung der SAGW

Das neue Factsheet der SAGW stellt Forschungsinfrastrukturen (FI) – Einrichtungen und Dienstleistungen – vor, die strukturierte und nach methodisch nachvollziehbaren wissenschaftlichen Kriterien erarbeitete Sammlungen von Informationen und Wissen der Forschung zur Verfügung stellen. Diese Informationssammlungen sind sowohl nachhaltig und nutzungsoffen konzipiert als auch allen interessierten Kreisen zugänglich. Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW ist eine der wichtigsten Trägerinnen von langfristigen Forschungsinfrastrukturen in der Schweiz. Dazu gehören Datensammlungen, Dokumentationssysteme, wissenschaftliche Zeitschriften und Editionen. 

Download «Forschungsinfrastrukturförderung der Schweizerischen Akademie der Geistes und Sozialwissenschaften» pdf

Internationale Zusammenarbeit 17.05.2017

Wissenschaftliche Empfehlungen für nachhaltige Waldbewirtschaftung

Produktion natürlicher Ressourcen und Rohstoffe für Industrie und Bioenergie, Schaffung von Arbeitsplätzen und Erholungsräumen, Erhalt von Biodiversität, Milderung des Klimawandels: Die vielen Funktionen des Waldes führen auch zu Konflikten zwischen verschiedenen Nutzungen und Anspruchsgruppen. Politische Entscheidungsträger stehen vor erheblichen Herausforderungen, um Nachhaltigkeit und Synergien zwischen verschiedenen Interessengruppen zu stärken. Eine europäische Expertengruppe hat die neuesten wissenschaft- lichen Erkenntnisse in einem Bericht aufgearbeitet, der Empfehlungen für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung mit optimalem sozialem, ökologischem und wirtschaftlichem Nutzen macht. Thierry Courvoisier, Präsident des European Academies Science Advisory Council (EASAC) und ehemaliger Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz, hat den Bericht «Multi-functionality and sustainability in the European Union's forests» kürzlich vorgestellt.

EASAC Bericht

NACHFOLGEPLANUNG 10.05.2017

Ziele erreicht, positive Zwischenbilanz

Prof. Dr. Maurice Campagna hat an der Delegiertenversammlung der Akademien der Wissenschaften Schweiz am 10.05.2017 seinen Rücktritt auf den 1. Mai 2018 angekündigt. Grundlegende Ziele seines Mandats sind erreicht worden und weitere Meilensteine sind in Reichweite, sagt der vielseitig engagierte Präsident. Im Frühling 2017 wurden die unter seiner Leitung konzipierten schlankeren Statuten verabschiedet, welche den Weg für die Globalbudgetierung im Verbund der Akademien der Wissenschaften Schweiz öffnen. Mit der Ausarbeitung von neuen strategischen Themen habe die inhaltliche Ausrichtung gestärkt werden können, so Maurice Campagna. Das Wahlverfahren wird in den kommenden Wochen gestartet.

Mitteilung (pdf) deutsch, französisch, italienisch

PUBLIKATION 09.05.2017

Genug zu machen, aber nicht zu viel

Das neue Positionspapier «Nachhaltige Medizin» der Schweizer Akademie der medizinischen Wissenschaften (SAMW) fordert, dass die Auswahl medizinischer Interventionen mit Augenmass zu erfolgen hat: Die Haltung, möglichst alles zu machen und zwar möglichst sofort, soll abgelöst werden von der Haltung, genug zu machen, aber nicht zu viel. Die neu veröffentlichten Empfehlungen bieten Orientierung für solche «wise choices».

Download «Umgang mit Interessenkonflikten bei der Ausarbeitung von Guidelines und Choosing-wisely-Listen» pdf

PREIS UND FÖRDERUNG 08.05.2017

Prix Média 2017: Jetzt bewerben

Mit dem Prix Média und Prix Média Newcomer wird die herausragende journalistische und fachliche Qualität eines wissenschaftsjournalistischen Beitrages ausgezeichnet, der sich primär an ein Laienpublikum richtet und in einem regelmässig erscheinenden Medium in der Schweiz publiziert wurde. Jüngere Medienschaffende (max. 32-jährig) nehmen mit ihrer Bewerbung automatisch an der Ausschreibung Prix Média Newcomer teil.
Eingabefrist: Mittwoch, 31. Mai 2017

www.akademien-schweiz.ch/prixmedia

PUBLIKATION 04.05.2017

Missbrauchspotential der Life-Science-Forschung diskutieren

Die Life-Science-Forschung birgt sowohl ungeheuren Nutzen für die Gesellschaft und die Umwelt als auch gewisse Risiken. Bei diesen Risiken handelt es sich nicht nur um unbeabsichtigten Kontakt oder Unfälle mit biologischem Material, sondern auch um den vorsätzlichen Missbrauch solcher Materialien oder damit verbundenen Daten, Wissen und Technologien. Eine neue Broschüre der Akademien der Wissenschaft schafft eine Diskussionsgrundlage zur Frage des Umgangs mit dem Missbrauchspotential von biologischer Forschung in der wissenschaftlichen Praxis.

Download (pdf) deutsch, français, italiano, english

PUBLIKATION 03.05.2017

Manifest für eine wissensbasierte Politik

Wie hängen Wissen und Gesellschaft zusammen? In seinem Buch «Von Sternen und Staaten» beschreibt Thierry Courvoisier, wie der Prozess der politischen Entscheidungsfindung mithilfe der jeweils passenden Wissenschaft ergänzt werden kann. Mit Beispielen aus seinem Fachgebiet zeigt der ehemalige Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz, wie die Astronomie mit ihren Erkenntnissen das menschliche Denken über Jahrtausende hinweg bereichert hat. Mit ihrer Suche nach einer Harmonie der Welt tragen besonders Astronomen zu einer aktiven Gestaltung und Förderung unserer Umwelt bei. Es ist deshalb auch ihre Aufgabe, die Wissenschaft «in den Dienst» der Gesellschaft zu stellen, und ihr Wissen in knapper und verständlicher Form in Regierungskreise hineinzutragen.

«Des Étoiles aux États» (deutsch ab Ende 2017)

Des étoiles aux Etats 

Ausschreibung 28.04.2017

Unterstützungsbeiträge für die Ausarbeitung von Projektanträgen zur Parkforschung Schweiz

Die Pärke von nationaler Bedeutung verbinden Erhaltung und Aufwertung von Natur und Landschaft mit Modellen für eine regionale nachhaltige Entwicklung. Für die Wissenschaft ergibt sich aus dieser Verbindung von Schutz- und Nutzungsperspektive eine breite Palette von Forschungsthemen. Die Resultate daraus können wichtige Grundlagen für die Weiterentwicklung eines ziel- und wirkungsorientierten Managements der Pärke sein.
Die Parkforschung Schweiz der Akademien der Wissenschaften unterstützt und stärkt im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) die Forschung in und über die Pärke von nationaler Bedeutung. Dazu fördert sie die Ausarbeitung von Projektanträgen an Dritte mit einem finanziellen Beitrag (seed money).

Ausschreibung Unterstützungsbeiträge


VERANSTALTUNG 21.04.2017

Forschung in den Schweizer Pärken

Die Parkforschung Schweiz organisiert am 30. Mai 2017 eine nationale Tagung zur Forschung in Pärken von nationaler Bedeutung und UNESCO-Weltnaturerbestätten. An dieser Tagung stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aktuelle Forschungsprojekte vor, welche in verschiedene Pärken von nationaler Bedeutung und UNESCO Welterbegebieten durchgeführt werden. Das Programm beinhaltet Referate und Poster zu den Themen Gesellschaft, Bildung, Biodiversität und Wandel.

Weitere Informationen und die Anmeldung

VERANSTALTUNG 10.04.2017

3° Convegno «Dalle Alpi al Mediterraneo»

Grenzüberschreitende, nachhaltige Mobilität und deren Bedeutung für den Wohlstand in Zeiten des beschleunigten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbruches sind entscheidend für die Entwicklung zwischen Alpen und Mittelmeer. Maurice Campagna, Präsident der Akademien der Wissenschaften Schweiz, moderierte einen Anlass in Lugano mit hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft und Politik darunter Giancarlo Kessler, Schweizer Botschafter in Rom, und Prof. Rico Maggi, Professor für internationale, Tourismus- und Mikroökonomie an der Universita della Svizzera Italiana USI.


«Nachhaltigkeit der grenzüberschreitenden Mobilität»


PUBLIKATION 06.04.2017

Universitäten werden nachhaltiger

Mehr Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre. Einen wichtigen Beitrag zur Verankerung trug das mit rund vier Millionen Franken dotierte Förderprogramm «Sustainable Development at Universities» des Bundes bei. Koordiniert von den Akademien der Wissenschaften Schweiz unterstützte das Programm in den vergangenen vier Jahren 54 Projekte. Einen Überblick liefert der Abschlussbericht, der am Freitag am «Sustainable University Day» in Basel präsentiert wird. Zum Nachfolgeprogramm für Studierende läuft bereits die erste Ausschreibung.

Abschlussbericht «Sustainable Development at Universities»
Übersicht aller Projekte
Nachfolgeprogramm «U-Change» 

International 05.04.2017

Ernsthafte Besorgnis um akademische Freiheit in Ungarn

Die Reform des Hochschulgesetzes durch die ungarische Regierung schlägt hohe Wellen. Die Reform betrifft formal 28 vom Ausland unterstützte Bildungs- einrichtungen, richtet sich aber faktisch gegen die Central European University (CEU). Die 1991 etablierte und international renommierte Universität wird ihren Betrieb einstellen müssen, wenn die Reform Bestand haben sollte. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz unterstützen den Aufruf der All European Academies (ALLEA) und weiterer Wissenschaftsorganisationen an die ungarische Regierung, die Reform zurückzuziehen und die akademische Freiheit zu respektieren, verbrieft in Artikel 9 der ungarischen Verfassung.

ALLEA Schreiben
Weitere Statements
Verfassung Ungarns

MARCH FOR SCIENCE 03.04.2017

Marschieren für Forschung und Wissenschaft

Die Akademien der Wissenschaften Schweiz unterstützen den «March for Science» am 22. April. Mit allen Teilnehmenden weltweit betonen auch die Akademien die Notwendigkeit, dass Wissenschaft transparent und für alle zugänglich ist. Forschung und Wissenschaft sollen dem Allgemeinwohl dienen und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützen, best mögliche Entscheidungen für die Bevölkerung zu treffen.

«March for Science» in der Schweiz
Lausanne: twitter.com/ScienceMarchCH
Genf: marchforsciencegeneva.org

www.marchforscience.com

Wissenschaftliche Integrität 24.03.2017

Leitplanken für redliche Forschung

Ein neuer europäischer Verhaltenskodex setzt Leitplanken für wissenschaft- liche Integrität. Die prägnante Zusammenstellung verfasst haben ausgewählte Expertinnen und Experten des Verbunds von 59 Akademien aus 40 Ländern des Europarats – den All European Academies (ALLEA). Als Referenzdoku- ment der Europäischen Kommission wird es bindend sein für alle Forschenden mit Projektgeldern aus dem Europäischen Forschungsrahmenprogramm. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben die Erarbeitung der Neuauf- lage des Dokuments substanziell unterstützt.

European Code of Conduct for Research Integrity
ALLEA Website

TAGUNG 21.03.2017

Zukunft entwickelter Tourismusregionen – Mehr als ein Geschäftsmodell

Die diesjährige Tagung der Interakademischen Kommission Alpenforschung (ICAS) lotet Zukunftsperspektiven für touristisch stark entwickelte und entsprechend tourismusabhängige Zentren und Regionen aus. Aktuelle Trends und sich rasant verändernde Rahmenbedingungen wie unberechenbare globale Märkte, Zweitwohnungsbegrenzung, Klimawandel und zunehmende Mobilität setzen die schwindende Rahmenbedignungen. Die Diskussion soll jenseits der klassischen, rein ökonomisch orientierten Geschäftsmodelle stattfinden und aufzeigen, wie sich touristische Zentren als attraktive Lebensräume von innen heraus entwickeln und profilieren können. Die Tagung diskutiert dazu Lösungsansätze, die auch für das Engadin von Interesse sein können.

Kongress- und Kulturzentrum Rondo, Pontresina. 23./24. Juni 2017
www.icas-tagung2017.alpinestudies.ch, +41 (0)31 306 93 46.

Weitere Informationen
Anmeldeformular (Anmeldung bis Montag 19.6.17)

EVENT 14.03.2017

ScienceComm'17 Call for Participation

«Show Me Science!» lautet das Motto der ScienceComm'17. Welche Rolle spielt Wissenschaftskommunikation in Zeiten des «anything goes»? Ist die flexible Haltung gegenüber Fakten und Deutungen nicht ein Weckruf an die Wissenschaft und eine Chance, sich zu positionieren im Sinne von ‚It’s science. It works. We show you how!’. Dieses Jahr stehen partizipative Formate im Vordergrund. Die ScienceComm`17 startet am 21. September nachmittags und endet am 22. September 2017 abends im Landhaus Solothurn.

Die Einreichfrist für Abstracts ist 9. April 2017:
Weiter Informationen zur ScienceComm'17 


FÖRDERPROGRAMM 13.03.2017

Unterstützung für Studentenprojekt zur Nachhaltigkeit

Das Programm «U Change» ermöglicht unabhängige Projektarbeiten für Studentinnen und Studenten an den Schweizer Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen. Es unterstützt die Entwicklung und Umsetzung studentischer Ideen, Geschäftsmodelle sowie weitere Aktivitäten für eine nachhaltige Entwicklung und ergänzt damit die Ausbildung an den Hochschulen. Zentral ist bei den geförderten Projekten die Zusammenarbeit mit anderen Studierenden, mit Unternehmen, mit der öffentlichen Hand oder mit NGOs.

Sustainable University Day 2017

EVENT 07.03.2017

Buchvernissage: "Augen-Blicke"

Welche Rolle spielen Medien in religiösen Traditionen? Wie wird Religion in heutigen Medien repräsentiert? Fragen wie diese treiben die Religionswissenschaftlerin Prof. Dr. Daria Pezzoli-Olgiati um. Zu ihrem 50. Geburtstag erscheint im Theologischen Verlag Zürich (TVZ) die Festschrift «Augen-Blicke - 29 Perspektiven auf Religion». Die Buchvernissage findet am 6. April 2017 um 17.15 im Haus der Akademien Laupenstrasse 7, Bern, statt. Ohne Anmeldung.

Flyer zur Buchvernissage

MEDIENMITTEILUNG 01.03.2017

Nationalrat diskutiert Ratifikation des Klimaübereinkommens von Paris

Die Schweiz ist vom Temperaturanstieg überdurchschnittlich stark betroffen. Der Nationalrat diskutiert morgen Donnerstag die Ratifikation des internationalen Klimaübereinkommens der Vereinten Nationen von Paris 2015. Dieses legt den Grundstein für einen global koordinierten Klimaschutz. Eine Übersicht von wissenschaftlichen Studien zeigen: In der Schweiz fallen die Auswirkungen beim Erreichen des Pariser Zwei-Grad-Ziels deutlich geringer aus als beispielsweise in einer um drei Grad wärmeren Welt.




Medienmitteilung «Übereinkommen von Paris vermindert Klimafolgen in der Schweiz spürbar»
ProClim – Forum für Klima und globalen Wandel 
Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz» (pdf)

International 28.02.2017

Wissenschaftliche Unterstützung zur Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsziele in der Schweiz

Im September 2015 verabschiedete die Staatengemeinschaft «Globale Nachhaltigkeitsziele» (Sustainable Development Goals, SDG) für eine nachhaltige wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung weltweit. Zur nationalen Umsetzung der 17 SDG-Ziele bis 2030 setzte der Bundesrat auch eine Begleitgruppe ein mit Vertreterinnen und Vertretern aus Privatwirtschaft, Nichtregierungsorgani- sationen, Verbänden und der Wissenschaft. Delegiert von den Akademien der Wissenschaften Schweiz werden die Ökonomin Renate Schubert (Leiterin des Instituts für Umweltentscheidungen, ETH Zürich) und der Geograph Peter Messerli (Direktor des Centre for Development and Environment, Uni Bern) die Wissenschaft vertreten.

Nationale Umsetzung der Agenda 2030

PUBLIKATION 20.02.2017

Empfehlungen für den Erwerb von Grundkompetenzen in der lateinischen Sprache

2014 legte die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) Empfehlungen zum Angebot und Erwerb lateinischer Sprachkompetenzen an Schweizer Universitäten vor. Die Empfelungen legen nahe, dass die Umsetzung der Empfehlungen am besten zu bewerkstelligen ist, indem minimale Kompetenzen festgelegt werden, über die Studierende nach Abschluss eines Grundkurses in Latein verfügen sollten. Eine Arbeitsgruppe wurde deshalb beauftragt, den vorliegenden Report zu entwickeln.

Swiss Academies Reports, Vol. 12, No. 1, 2017 

STELLUNGNAHME 02.02.2017

Tierversuche: Akademien unterstützen Einführung von Tierschutzbeauftragten und vereinheitlichte Aus- und Weiterbildung

Ende Oktober hat das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) die Vernehmlassung zur Änderung von Verordnungen im Veterinärbereich eröffnet. Die revidierte Verordnung sieht neu einen Tierschutzbeauftragten für Tierversuche vor und die Vereinheitlichung der Aus- und Weiterbildung im Bereich der Tierversuche. Die Akademien begrüssen in ihrer Stellungnahme beide Vorschläge ausdrücklich. Daneben weisen sie auf einige Ungereimtheiten hin.

Stellungnahme zur Vernehmlassung zur Änderung von Verordnungen im Veterinärbereich
Kommission für Tierversuchsethik der Akademien

International 01.02.2017

US-Einreisesperre trifft auch Forschende aus der Schweiz

Die von der US-Regierung verhängte temporäre Einreisesperre für Staats- angehörige aus dem Irak und Jemen, aus Iran, Libyen, Somalia, Sudan und Syrien trifft auch Wissenschafterinnen und Wissenschafter in der Schweiz. Eine an der EPF Lausanne promovierte und in Lausanne lebende Iranerin kann ihre Stelle an der Harvard Medical School trotz Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds nicht antreten. «Wissenschaft gedeiht am besten mit Austausch an Ideen und Forschungsmaterial – aber auch mit der ungehinderten Bewegungsfreiheit von Forscherinnen und Forschern», betont die Delegierte für Menschenrechte der Akademien der Wissenschaften Schweiz, Prof. Martina Caroni. Diskriminierung von Forschenden aufgrund ihrer Nationalität oder Religion widerspreche dem Grundsatz der Universalität der Wissenschaft. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz unterstützen deshalb die Petition von nahezu 15'000 US-Wissenschafterinnen und Wissenschafter und den Appell des International Council for Science gegen die Einreisesperre.

Petition der US-Wissenschafter «notoimmigrationban.com» 

PUBLIKATION 30.01.2017

«Autonomie in der Medizin»: Publikation und Save the Date

Im Veranstaltungszyklus «Autonomie in der Medizin» der SAMW und der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) stand 2016 die Bedeutung der Beziehung im Zentrum: Welche Rolle spielt die Beziehung zu den Ärztinnen, Pflegenden und Angehörigen für selbstbestimmt gefällte Gesundheitsentscheidungen? Die Publikation zur Tagung bettet die aktuelle Autonomiedebatte in einen grösseren Kontext ein und erläutert, inwiefern Ansätze wie «relationale Autonomie» oder «assistierte Autonomie» Vorteile bringen gegenüber der klassischen «Entscheidungsautonomie».
«Autonomie und Fürsorge» – so lautet der Tagungstitel 2017. Oft verlangen Gesundheitsprobleme bei urteilsunfähigen Personen einschneidende Entscheidungen – sei dies beim bewusstlosen Unfallopfer, bei Neugeborenen oder bei fortgeschritten Demenzkranken. Wer entscheidet in solchen Situationen? Und nach welchen Masstäben? Diskutieren Sie mit und halten Sie sich dazu den 30. Juni 2017 für die Tagung in Bern frei.

SAMW (2016) Autonomie und Beziehung. Bericht zur Tagung vom 7. Juli 2016 des Veranstaltungszyklus "Autonomie in der Medizin". Swiss Academies Communication11 (12) pdf

JAHRESKONGRESS 30.01.2017

We Scientists Shape Science

We want science to be creative, solid, open, helpful for society and a good career opportunity for the talented youth. Let’s start to change what it means to be a scientist and the way and the framework in which science is conducted. It is us scientists who need to change science. Find more information and updated discussion paper on the website of the annual congress of the Swiss Academy of Sciences (SCNAT).

«We Scientists Shape Science»

PUBLIKATION

Die Praxis gelingender interprofessioneller Zusammenarbeit

Die interprofessionelle Zusammenarbeit (IPZ) hat in den letzten Jahren an Aufmerksamkeit gewonnen. Dabei wurde die Forderung nach mehr und besserer IPZ immer lauter; gleichzeitig blieb die Frage offen, was IPZ in der Praxis für die handelnden Fachpersonen konkret bedeutet. Eine SAMW-Auftragsstudie bietet nun Orientierung.

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (2017) Die Praxis gelingender interprofessioneller Zusammenarbeit.
Swiss Academies Reports 12 (2). pdf 

AUSSCHREIBUNG 17.01.2017

Ausgezeichnete Ausstellungen: Prix Expo

Der Prix Expo zeichnet Ausstellungen und verwandte Formen aus, welche die Faszination der Natur und der Naturwissenschaften einem breiten Publikum in der Schweiz fachlich kompetent und erlebnisorientiert vermitteln. Der Preis wird seit 2003 alljährlich von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz verliehen und ist mit 10'000 Franken dotiert. Der Einsendeschluss für diese Ausschreibung ist 1. Juni 2017.

Alle Informationen und Teilnahmeformular

NACHHALTIGKEIT 12.01.2017

Peter Messerli ist Ko-Vorsitzender des UNO-Weltberichts über Nachhaltige Entwicklung

Peter Messerli, Professor für Nachhaltige Entwicklung an der Universität Bern, wird künftig als Ko-Vorsitzender das wissenschaftliche Expertengremium leiten, welches den UNO-Weltbericht zur Nachhaltigen Entwicklung verfasst. 2015 wurde er von den Akademien der Wissenschaften Schweiz als Wissenschaftsvertreter der Schweizer Delegation gewählt, welche an den Verhandlungen der neuen globalen Entwicklungsagenda teilnahm und die Schweizer Delegation an den UN-Nachhaltigkeitsgipfel in New York begleitete. Der erste Bericht soll 2019 erscheinen.

Informationen zum Weltbericht zur Nachhaltigen Entwicklung

MENSCHENRECHTE 11.01.2017

Martina Caroni ist neue Delegierte für Menschenrechte

Die Delegierte der Akademien der Wissenschaften für Menschenrechte bis 2020 heisst Martina Caroni. Die Delegierte interveniert bei Menschenrechtsverletzungen gegen Forschende aufgrund von deren wissenschaftlicher Tätigkeit und sie fördert die Bedeutung der Menschenrechte in der Wissenschaft. Martina Caroni studierte in Bern und Yale und war in der Europäischen Kommission für Menschenrechte tätig. Seit 2002 lehrt und forscht die Professorin für öffentliches Recht, Völkerrecht und Rechtsvergleichung im öffentlichen Recht in Luzern auch zu den Themen Migrationsrecht und Menschenrechte.

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